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Nachhaltigkeit
Die Startnummer, der Transponder und ihre Auswirkungen auf die ökologische Bilanz

| von Christian Ermert

Bei vielen Laufveranstaltungen werden Startnummern gedruckt und mit Zeitmesstranspondern beklebt, die anschließend ungenutzt in den Müll wandern, weil sie niemand abholt. Doch es gibt eine Lösung.

Die Startnummer. Sie wird getragen, seit es moderne Laufwettbewerbe gibt. Schon auf den Aufnahmen von den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 in Athen ist zu erkennen, dass die Athleten Nummern auf der Brust trugen, anhand derer die Kampfrichter notieren konnten, in welcher Reihenfolge ins Ziel gelaufen wurde. Auch die Zuordnung der gestoppten Zeiten erfolgte schon damals über die Nummer.

Noch heute heften sich bei fast allen Laufveranstaltungen die Teilnehmenden eine Startnummer an die Brust. Auch wenn mittlerweile der Name oft größer draufsteht als die Nummer. So wird es möglich, vom Streckenrand aus jeden und jede persönlich anzufeuern. Die Startnummer ist das Symbol, hinter dem sich alle versammeln, wenn es darum geht, auf Zeit eine definierte Strecke zurückzulegen.

Und das, obwohl man sie aus technischer Sicht schon lange gar nicht mehr unbedingt braucht. Entscheidend für die offizielle Zeitmessung sind schon lange nicht mehr die Nummern, sondern die Transponder, die mit den persönlichen Daten der Teilnehmenden gekoppelt sind und in Sachen Genauigkeit auch modernste GPS-Uhren deutlich übertreffen. Die Zeitmessung bei Laufveranstaltungen ermittelt, wann dieser Transponder (und mit ihm hoffentlich der richtige Läufer oder die richtige Läuferin) die Start- und Ziellinie überquert, und stellt so die Ergebnisse der Teilnehmenden fest. Die Startnummern dienen meist nur noch der Kontrolle.

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