Damit erzielte der erst 23-jährige Kenianer die zweitschnellste je gelaufene Zeit, verpasste Kipchoges Weltrekord (2:01:09) nur um 16 Sekunden, pulverisierte jedoch den Streckenrekord, den Kipchoge mit 2:02:37 hielt, und stellte natürlich eine Jahresweltbestzeit auf. Gut ein Jahr vor den Olympischen Spielen gibt es mit Kelvin Kiptum einen Läufer, der Eliud Kipchoges Nachfolger werden könnte und dem Superstar schon jetzt gefährlich werden kann. Im vergangenen Dezember war Kiptum in Valencia sein Marathon-Debüt gelaufen und wurde auf Anhieb in 2:01:53 zum drittschnellsten Läufer aller Zeiten - und er hatte natürlich das Rennen gewonnen.
In London lief die Spitzengruppe bei regnerischen Bedingungen zwar lange Zeit schnell, aber die Zwischenzeiten lagen eigentlich weit weg vom Weltrekord. Nach 61:41 Minuten passierte eine achtköpfige Gruppe die Halbmarathon-Marke. Bis Kilometer 30 (1:27:23) änderte sich nicht viel beim Tempo. Dann jedoch zündete Kelvin Kiptum den Turbo und ließ die Konkurrenz zurück.
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