Eine Frau hat Kopfschmerzen - soll sie laufen?
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Brummschädel
Kopfschmerzen: Wann Laufen hilft

| Text: Dr. Stefan Graf | Fotos: Adobe Stock (Krakenimages, Alexis Scholtz/peopleimages.com, aLListar/peopleimages.com)

Druck im ganzen oder Hämmern im „halben“ Kopf – Kopfschmerzen sind unangenehm, Migräneanfälle quälend. Kann Laufen helfen?

Kopfschmerzen sind nicht gleich Kopfschmerzen. Mediziner unterscheiden rund 230 Kopfschmerzarten, von denen die meisten sehr selten sind. Was viele aus eigener Erfahrung kennen, ist der typische „dicke Kopf“, ein dumpfer, gleichmäßiger Druck etwa nach einem stressigen Arbeitstag.

Dieser sogenannte „Spannungskopfschmerz“ ist die mit Abstand häufigste Kopfschmerzform. Beim Laufen tritt sie besonders bei Überlastung und/oder Fehlern im Trinkverhalten auf. Dehydratation (Körperwasser-Defizit) durch zu geringe Flüssigkeitsaufnahme, aber auch Störungen im Elektrolythaushalt – besonders ein Absinken des Natriumspiegels durch zu hohe Wasseraufnahme – können Spannungskopfschmerz beim Laufen auslösen.

Die zweithäufigste, ungleich belastendere Kopfschmerzform ist die Migräne. Der Begriff leitet sich von „hemi kranion“ (griechisch: „halber Kopf“) ab und damit ist ein Schmerzcharakteristikum genannt. Die meist einseitigen, anfallartigen, puckernd-pochenden Kopfschmerzen sind oft von Übelkeit, Erbrechen, hoher Licht- und Geräuschempfindlichkeit begleitet. Bei einigen kommt noch eine sogenannte „Aura“ mit Sehstörungen, Augenblitzen und Gefühlsstörungen hinzu. Eine Migräneattacke kann von einer Stunde bis zu mehreren Tagen andauern und erzeugt einen erheblichen Leidensdruck.

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