© Eilat Desert Marathon/Tomer Feder

Eilat Desert Marathon
Lauf zum eigenen Ich in der israelischen Wüste

| Text: Tom Rottenberg | Fotos: Eilat Desert Marathon/Tomer Feder, Tom Rottenberg

In der israelischen Negev-Wüste gibt es kaum mehr als Steine, Sand, Geröll und ewige Weite. Trotzdem hat laufen.de-Autor Tom Rottenberg dort mehr gefunden als bei einem City-Marathon: sich selbst.

„Was ist denn da schiefgelaufen?“ Der Fragesteller, der sich da via Strava meldete, wirkte ehrlich besorgt. Kein Wunder: Meine Zeit von 4:50 Stunden beim Eilat Desert-Marathon in Israel ist schließlich deutlich länger, als ich normalerweise für einen Marathon brauche.

Nicht, dass ich ein schneller oder gar Treppchen-Platz-Läufer wäre. Mitnichten. Aber fast fünf Stunden sind eben doch gut eine Stunde mehr, als ich normalerweise für die Langdistanz brauche. Nur: Da war nichts schiefgelaufen. Ganz im Gegenteil. Dieser Lauf durch die Wüste war ein Traum. Und nahezu perfekt. Natürlich hätte ich auf das Tête-à-Tête mit dem „Mann mit dem Hammer“ zwischen Kilometer 32 und 36 verzichten können.

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