Ich bin immer auf der Suche nach einer Herausforderung. Und nach Abwechslung. Das gilt natürlich auch fürs Laufen. Neue Regionen kennenlernen, in der Natur sein, meinen Körper spüren. Warum also nicht einmal ein Ultra-Trailrun? Berge, tausende Höhenmeter, spektakuläre Ausblicke. Auf den Fotos zahlreicher Wettkämpfe sieht man schneebedeckte Gipfel, blauen Himmel und glückliche Weidetiere. Am Ende gibt es für die Teilnehmer eine tolle Medaille mit gefrästem Relief, das sich genau so sehr in die Erinnerung brennt wie in die Oberschenkelmuskulatur. Und auf den Zielfotos lächeln alle wie Honigkuchenpferde. Es macht also offensichtlich Spaß, dieses Trailrunning. Das will ich auch haben, dachte ich mir, und buchte ein paar Startplätze für 2019.
Allerdings habe ich ein echtes Vorbereitungsproblem: Meine Heimatstadt Köln liegt auf 37 Metern Höhe über dem Meeresspiegel. Die höchste Erhebung ist der Monte Troodelöh im Königsforst und schraubt sich sagenhafte 118 Meter in die Lüfte. Dafür zieht ein Trailrun-Profi sich nicht einmal die Laufschuhe an. Wie also soll man sich als Städter auf hochalpine Belastungen und mehrere tausend Höhenmeter vorbereiten?
Du bist schon LÄUFT.-Mitglied oder hast ein Abo?
Hier einloggen und das Angebot nutzen!
LÄUFT. Deine Club-Vorteile
- 50 Euro Rabatt auf Laufschuhe
- Gratis-Laufsocken von Falke
- Schuhe immer 10 % günstiger
- reduziertes Startgeld bei Events
- immer aktuelle Infos & Storys
- bewährte Trainingspläne
- Laufbuch mit über 200 Seiten