Ein Mann macht Übungen mit der Faszienrolle
© Adobe Stock/JustLife

Massieren, dehnen, kräftigen
Wie die Faszienrolle Läuferinnen und Läufern hilft

| Text: Tom Rottenberg | Fotos: Adobe Stock

Training mit der Faszienrolle ist nicht angenehm, aber kann bei Verletzungsprävention, Aufwärmen und Regeneration helfen – wenn man es regelmäßig tut. Wie es funktioniert und was du beachten musst.

Hin und wieder macht sich der Lateinunterricht aus der Schulzeit bezahlt. Etwa wenn das Wort „Faszien“ auftaucht. Dass Faszien rund um Muskeln liegen, wissen heute die meisten Läuferinnen und Läufer. Vor fünf oder zehn Jahren war das noch anders.

Was genau sind Faszien?

Doch auch das Training, der Kampf gegen Probleme und Schmerzen der Faszien, also das Arbeiten mit der „Faszienrolle“, ist meist eher Last als Lust: Meist schmerzen die Regionen nämlich meist am meisten, wenn man sie mit der Faszienrolle bearbeitet, die das Faszientraining am nötigsten haben.

Was genau sind Faszien eigentlich? Ganz einfach: Eine Art innere Haut. Eine Bindegewebsschicht und -struktur, die Muskeln, Knochen und Organe umschließt. Nur durch die Hülle kann die Kraft der Muskeln zielgerichtet wirken. Darüber hinaus sorgen diese Hüllen dafür, dass Organe und Muskeln sich gut und eng aneinanderschmiegen können, aber dabei nicht zusammenkleben, sondern beweglich aneinander entlanggleiten können.

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