„Und wann machst du mal Pause?“ Kennst Du diese Frage? Etwa vom Plaudern mit nicht-laufenden Kolleginnen und Kollegen auf der Arbeit. Ihr redet übers Laufen und du erzählst, wie oft und wie viel du rennst. Was für dich normal ist, lässt andere die Stirn runzeln: „Machst du denn nie Pause?“
Hand aufs Herz: Mitunter fühlt es sich ja sogar gut an, da erstaunt „Pause? Wieso? Wozu?“, zu antworten. Und – klammheimlich – ist da sogar eine Prise Stolz dabei. Stolz, ein wenig mehr drauf zu haben, ein bisschen „tougher“ zu sein: Wo andere um Gnade winseln, fangen wir erst an. Werden warm. Beginnt der Spaß. Wollen und können wir noch viel mehr. Weil sich Laufen so gut anfühlt.
Doch Obacht: Unberechtigt ist die Frage nicht. Obwohl sie von Nicht-Sportlerinnen oder -Sportlern kommt. Wer für etwas brennt, läuft Gefahr, zu verbrennen. Bei uns: zu übertreiben, ohne es zu merken. Weil wir in unserer Euphorie oft eines vergessen: Training ist immer ein Wechsel aus Be- und Entlastung. Aus Gas geben und zur Ruhe kommen. Und zwar in der richtigen Dosierung.
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