Die Kenianerin Faith Cherotich und der Portugiese Isaac Nader sind die neuen Weltmeister über 3.000 m Hindernis beziehungsweise 1.500 m. Sehr gute Platzierungen erreichten in diesen Finalrennen bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Tokio Gesa Krause und Robert Farken, die die Plätze sieben und sechs belegten.
Trotz eines Sturzes am letzten Wassergraben lief Gesa Krause (Silvesterlauf Trier) über 3000 Meter Hindernis in ihrem siebten WM-Finale auf einen starken siebten Platz in 9:14,27 Minuten. In ihrem besten Rennen des Jahres hatte sie sich von Beginn an in der zweiten Gruppe einsortiert und dann in der Schlussphase noch etliche Plätze gut gemacht. „Bei der Platzierung hat der Sturz am Ende keinen Unterschied gemacht, die anderen waren zu weit vor mir. Ich habe mir nichts getan und bin sehr zufrieden, dass ich eine Platzierung unter den Top acht erreicht habe. In diesem Jahr haben mir ein paar Rennen gefehlt für eine bessere Leistung“, sagte die deutsche Rekordhalterin.
Nicht gut lief es dagegen für Lea Meyer (Bayer Leverkusen), die anfangs versuchte mit der ersten Gruppe mitzulaufen. Dieses Tempo war jedoch zu schnell und sie ließ sich dann in die zweite Gruppe zurückfallen. Doch in der entscheidenden Phase konnte Lea Meyer nicht mehr zulegen und belegte schließlich Rang zwölf in 9:24,42. Die dritte deutsche Hindernis-Läuferin bei der WM, Olivia Gürth (Silvesterlauf Trier), hatte als Sechste ihres Vorlaufes in 9:15,28 die Final-Qualifikation knapp verpasst.
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