Ratgeber
Laufen mit Überpronation: So bleibst du verletzungsfrei

Dein Fuß kippt dabei beim Aufsetzen und Abrollen in der Laufbewegung übermäßig nach innen? Das kann mittelfristig Probleme bereiten. Wir sagen dir, was du tun kannst.

Laufen ist eine großartige Möglichkeit, fit zu bleiben, doch wenn du zu Überpronation neigst, kann es schnell zu Schmerzen oder Verletzungen kommen. Das muss nicht sein.

Unter einer Pronation versteht man das Abkippen des Fußes während der Abrollbewegung nach innen. Das ist grundsätzlich eine natürliche Bewegung. Wenn es aber verstärkt auftritt – erst dann spricht man von der Überpronation – kann diese Belastung Probleme auf Gelenke und Muskulatur nach sich ziehen.

Besonders bei langen Läufen oder harten Untergründen kann das problematisch werden. Doch mit den richtigen Maßnahmen kannst du weiterhin sicher und beschwerdefrei laufen.

Überpronation erkennen und verstehen

Vielleicht hast du schon bemerkt, dass deine Laufschuhe auf der Innenseite stärker abgenutzt sind als außen. Das ist ein typisches Zeichen für Überpronation.

Eine einfache Möglichkeit zur Überprüfung ist der „nasse Fußabdruck“-Test: Stell dich mit nassen Füßen auf ein Blatt Papier. Ist fast die gesamte Fußsohle sichtbar, hast du wahrscheinlich ein flaches Fußgewölbe und neigst zur Überpronation.

Falls du oft Beschwerden hast, kann eine Laufanalyse im Fachgeschäft oder beim Sportmediziner sinnvoll sein. Dabei wird deine Fußstellung genau überprüft, um gezielte Empfehlungen für Schuhe oder Einlagen zu erhalten.

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