Damit unterbot Samuel Fitwi die nationale Bestzeit haarscharf um zwei Sekunden. Amanal Petros war 2023 in Berlin 2:04:58 gelaufen. Samuel Fitwi, der für den Verein Silvesterlauf Trier startet, belegte damit in dem hochklassigen Feld einen starken neunten Platz und wurde zum achtschnellsten Läufer in Europa aller Zeiten.
Eine starke Leistung zeigte einmal mehr Europameister Richard Ringer (LC Relingen), der als 14. mit einer persönlichen Bestzeit von 2:05:47 ins Ziel lief. Vor einem Jahr hatte er sich mit einer Steigerung auf 2:07:05 Stunden in Valencia für Olympia qualifiziert, wo er Platz zwölf belegte. Nun verbesserte sich Richard Ringer um deutlich über eine Minute und unterbot zudem als dritter deutscher Läufer nach Samuel Fitwi und Amanal Petros auch die Norm für die Weltmeisterschaften 2025 in Tokio.
Für Simon Boch reichte es in Valencia in seinem einzigen Marathonlauf dieses Jahres nicht zu der erhofften persönlichen Bestzeit. Der Läufer der LG Telis Finanz Regensburg belegte Rang 30 in 2:09:46. Nils Voigt (TV Wattenscheid) lief ein ordentliches Debüt über die 42,195 km und erreichte auf Platz 38 eine Zeit von 2:10:34. Johannes Motschmann (SCC Berlin) ging gut zwei Monate nach seinem Lauf beim Berlin-Marathon schon nach der 15-km-Marke aus dem Rennen.
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