Die 34. Auflage des Barcselona-Halbmarathons lockte heute über 28.000 Läuferinnen und Läuferin in die katalanischen Metropole. Damit ging dieses Rennen in die Geschichte ein: Der Barcelona-Halbmarathon ist jetzt nach dem Berliner Halbmarathon (rund 35.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer) der zweitgrößte Halbmarathon in Europa. Aber nicht nur bei den Freizeitsportlern erfreut sich dieses Event großer Beliebtheit. Im Jahr 2013 war sogar Eliud Kipchoge am Start. Die Läuferinnen und Läufer durften sich heute nicht nur über die Sonnenstrahlen, sondern auch über eine flache und schnelle Strecke freuen.
Das nutzte heute Joyciline Jepkosgei, um das hochkarätigste Straßenlauf-Resultat des Wochenendes zu erzielen. Die Kenianerin gewann den Halbmarathon mit einer Steigerung auf 64:29. Damit wurde die 30-Jährige, die 2017 als erste Frau die 65:00-Minuten-Barriere durchbrochen hatte, trotz teilweise starkem Wind an der Mittelmeerküste zur sechstschnellsten Läuferin aller Zeiten und stellte eine Jahresweltbestzeit auf. Senbere Teferi (Äthiopien/64:40), Gladys Chepkurui (Kenia/66:34) und die Britin Jessica Warner-Judd (67:07) folgten auf den Plätzen zwei bis vier. Auf Rang zehn verbesserte Julia Mayer ihren österreichischen Rekord um vier Sekunden auf 71:09.
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