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Wochen(end)-Rückblick
EM in Birmingham: So wurden Deutschlands Läuferinnen und Läufer zur Basis des DLV-Erfolgs

| von Christian Ermert

20 Jahre lang waren Werfen, Stoßen, Springen die Medaillenbank der deutschen Leichtathletik. Jetzt ist es Laufen. Mit den Triumphen von Amanal Petros, Frederik Ruppert und Gesa Krause. Unsere Analyse.

Gold im Männer-Marathon. Gold bei den Frauen und Männern über 3.000 Meter Hindernis. Dazu Silber über 5.000 Meter, zweimal Bronze im Hindernislauf und eine weitere Silbermedaille mit dem Marathon-Team. Die Leichtathletik-EM von Birmingham war für die deutschen Läuferinnen und Läufer weit mehr als eine erfolgreiche Meisterschaft. Sie war der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die sich seit Jahren abzeichnet – und die inzwischen eine bemerkenswerte Dynamik entwickelt hat.

21 Medaillen gewann das deutsche Team in Birmingham, so viele wie seit der EM 1998 nicht mehr. Deutschland gewann damals in Budapest 23 Medaillen. Bei den Wettkämpfen 2024 in Rom kamen die deutschen Sportler lediglich auf elf Podestplatzierungen.

In diesem Jahr gewann das deutsche Team sechs Mal Gold, zehn Mal Silber und fünf Mal Bronze. Deutschland liegt damit im Medaillenspiegel auf Platz drei hinter Italien und Großbritannien. Das italienische Team sicherte sich 22 Medaillen, darunter zehn goldene. Die britischen Athleten erreichten zwar mit insgesamt 19 Podestplatzierungen weniger als Deutschland, gewannen aber mehr Goldmedaillen.

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