Die 250 schönsten Fotos vom Silvesterlauf in Trier

| Text: Norbert Hensen | Fotos: Norbert Wilhelmi

Als die Asse schon ins Warme konnten, ging der Spaß für die rund 3000 Hobbyläufer erst los. "So viele Nachmeldungen hatten wir noch nie", sagte Christian Brand vom Verein Silvesterlauf Trier. Alle wollten bei der Jubiläumsausgabe dabei sein. Zum mittlerweile 30. Mal trafen sich viele deutsche und internationale Top-Läufer zum Jahresabschluss am Fuß der Porta Nigra in Trier, um gemeinsam mit den vielen Freizeitläufern das Jahr laufend zu beenden.

Sieger des „deutschen Sao Paulo“, wie der Silvesterlauf in Trier in Anspielung an den berühmtesten Silvesterlauf der Welt genannt wird, waren die Marathon-Spezialistin Katharina Steinruck (Eintracht Frankfurt) und Isaac Kimeli (Belgien), der mit nur einer Sekunde Vorsprung auf Amanal Petros (TV Wattenscheid) gewann.

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Neben den vielen tausend Hobbyläufern aus der Region, ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland, die entweder 5 Kilometer (Frauen) oder 8 Kilometer (Männer) auf dem Ein-Kilometer-Rundkurs zu absolvieren hatten, standen in diesem Jahr viele prominente (Ex-)Sportler zum Charity-Lauf über drei Kilometer an der Startlinie.

30 Unternehmen aus der Region spendeten einen Minimalbetrag von 300 Euro (die meisten Unternehmen spendeten mehr) und bekamen dafür prominente Paten zur Seite gestellt, die die jeweiligen Unternehmen in einem VIP-Lauf symbolisch vertraten. Eine tolle und stimmungsvolle Idee. So viel Prominenz - vor allem aus der Laufszene - hat Trier selten gesehen.

Mit dabei waren der Zehnkampf-Olympiazweite von 1996 Frank Busemann, der 10.000-Meter-Europameister von 2006 Jan Fitschen oder der EM-Zweite über 1500 Meter von 2010 Carsten Schlangen, der sich in Topform präsentierte und schließlich das Spaßrennen auch gewann.

Mit im Feld waren auch Irina Mikitenko und Katrin Dörre-Heinig, zwei Marathonlegenden, und viele bekannte Sportler aus der Region. Am Ende kam eine Spendensumme von 15.000 Euro zusammen.

"Das hat wirklich Spaß gemacht", sagte Carsten Schlangen, der zudem seinen 39. Geburtstag am Silvesterabend in Trier feierte. Der Berliner Mittelstrecken-Spezialist trainiert immer noch rund drei bis viermal pro Woche. "Mir macht das einfach Spaß, ich fahre auch viel Rad, ich möchte einfach fit bleiben", sagte er. Alexander Lubina und Jan Fitschen, zwei ehemalige Langstreckler vom TV Wattenscheid, belegten die Plätze zwei und drei.

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