Siegburg: Die erste Bestzeitenjagd seit Corona

| Text: Joe Körbs | Foto: Thomas Eickmann

Am Sonntag hat der erste reguläre Straßenlauf seit Ausbruch der Corona-Pandemie auf einer vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) vermessenen Strecke in Nordrhein-Westfalen stattgefunden. In Siegburg starteten 63 Läuferinnen und Läufer zum 1. Mittsommerlauf über zehn Kilometer. Wegen der Coronaregeln wurde der Austragungsort kurzfristig bekannt gegeben. Zuschauer waren nicht erwünscht. Am schnellsten waren dabei Männersieger Jonathan Dahlke (TSV Bayer 04 Leverkusen) in 30:43 Minuten und seine Vereinskollegin Linda Wrede, die das Frauenrennen in 36:49 Minuten gewann.

Auf Grund der Coronabestimmungen konnte das Rennen nicht ohne Einschränkungen ablaufen: Es fand größtenteils unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, der Austragungsort wurde erst kurzfristig bekanntgegeben, um größere Menschenansammlungen durch Zuschauer zu vermeiden.

Im Vorfeld hatte das veranstaltende LAZ Puma Rhein-Sieg nur bekannt gegeben, dass der Lauf am frühen Sonntagmorgen um acht Uhr irgendwo in Siegburg gestartet wird und dass die flache Strecke bestenlistenfähig ist. Außerdem bat der Veranstalter die Teilnehmer, den Mindestabstand einzuhalten und bis kurz vor dem Start einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Gestartet wurde dann am Sonntagmorgen in drei Wellen mit bis zu 30 Läufern pro Startgruppe. Organisiert wurde das Rennen mit einem kleinen Helferteam, für die der Lauf auch ein Test für den 15. Siegburger Citylauf, der am 13. September in ähnlicher Form, aber mit mehr als 500 Teilnehmern stattfinden soll.

Beim 1. Mittsommerlauf herrschten am Sonntag mit schwülwarmen 21 Grad und böigem Wind keine einfachen Bedingungen. Vom Start weg lief Jonathan Dahlke zu einem nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg, zumal Mustapha El Ouartassy aus Berlin schon früh aus dem Rennen ausgeschieden war. Am Ende siegte der Athlet vom TSV Bayer 04 Leverkusen in 30:43 Minuten überlegen vor Jonas Hoffmann (SG Wenden; 31:21 min) und Philipp Stuckhardt (Laufteam Kassel, 31:26 min.).

Das Frauenrennen war anfangs deutlich enger. Die schnellsten Frauen waren in der zweiten Startgruppe eine Minute nach den schnellen Männern gestartet. Hier siegte mit Linda Wrede ebenfalls eine Läuferin vom TSV Bayer 04 Leverkusen in 36:49 Minuten vor der vereinslosen Melanie Linder (37:59) und Dioni Gorla (LAZ Puma Rhein-Sieg; 38:24 min).

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