Vor 1981 wurden derartige Läufe abseits der Stadtzentren organisiert. Der erste große breitensportliche Lauf durch eine deutsche Innenstadt fand in Berlin im Mai 1981 statt: Die „25 km de Berlin“ wurden mit Hilfe der Alliierten in West-Berlin gestartet. Kurz darauf folgte mit dem Frankfurt-Marathon das erste deutsche City-Rennen über die 42,195 km. Im September fand dann auch der Berlin-Marathon erstmals auf den Straßen der Stadt statt. Der Lauf hatte zwar schon 1974 seine Premiere, doch in den ersten Jahren wurde auf einer Pendelstrecke am Rande des Grunewaldes gelaufen.
Spitzensportlich hat sich der Frankfurt-Marathon nach der Jahrtausend-Wende enorm entwickelt. Zeitweise zählte das Rennen sogar zu schnellsten der Welt über die klassische Distanz. Höhepunkt war dabei der nach wie vor aktuelle Streckenrekord von Wilson Kipsang. 2011 lief der Kenianer sensationelle 2:03:42 Stunden und verpasste damit den Weltrekord um lediglich vier Sekunden. Es war damals die zweitschnellste je gelaufene Zeit. Heute ist der Mainova Frankfurt-Marathon mit diesem Streckenrekord immer noch das elftschnellste Männer-Rennen der Welt.
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