Sevilla-Marathon
Pfeiffer und Scherl laufen Olympianorm für Tokio

| Text: Jörg Wenig | Foto: imago images/Galuschka
Hendrik Pfeiffer und Anja Scherl haben beim Sevilla-Marathon die Olympia-Normen für Tokio unterboten. Der Wattenscheider lief 2:10:18 Stunden . Die Regensburgerin blieb mit 2:28:25 Stunden ebenfalls deutlich unter der Norm von 2:29:30.
Hendrik Pfeiffer und Anja Scherl haben beim Sevilla-Marathon die Olympia-Normen für Tokio unterboten. Der Wattenscheider lief 2:10:18 Stunden und verbesserte seine persönliche Bestzeit um fast drei Minuten. Die Regensburgerin blieb mit 2:28:25 Stunden ebenfalls deutlich unter der Norm von 2:29:30.
Hendrik Pfeiffer belegte in einem außergewöhnlich hochklassigen Rennen Rang 27 und wurde zum achtschnellsten deutschen Läufer aller Zeiten. Bei sehr guten Wetterbedingungen steigerte Hendrik Pfeiffer seine bisherige Bestzeit von 2:13:11 um fast drei Minuten und unterbot als zweiter deutscher Läufer nach Amanal Petros (TV Wattenscheid/2:10:29) die Olympia-Norm von 2:11:30 deutlich. Damit dürften beide sicher für die Olympischen Spiele planen können.
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„Das war heute mein Tag, ich bin froh, hier in Sevilla gestartet zu sein“, sagte ein überglücklicher Hendrik Pfeiffer. „Mein großes Karriere-Ziel war immer eine Zeit von 2:10 Stunden und ein Start bei den Olympischen Spielen.“
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Die Olympia-Norm lief in Sevilla auch Anja Scherl (LG Telis Finanz Regensburg), die Platz acht erreichte. Die 33-Jährige blieb mit 2:28:25 Stunden ebenfalls deutlich unter der internationalen Olympia-Norm von 2:29:30 und stellte so wie auch Hendrik Pfeiffer eine deutsche Jahresbestzeit auf. Anja Scherl steht damit im Rennen um maximal drei Olympia-Tickets für deutsche Läuferinnen auf Rang drei hinter Melat Kejeta (Laufteam Kassel/2:23:57) und Katharina Steinruck (Eintracht Frankfurt/2:27:26). Eine Reihe von weiteren deutschen Topläuferinnen werden nun bei den April-Marathonrennen versuchen, diese Zeit zu unterbieten.
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Mit einer Jahresweltbestzeit und einem starken Streckenrekord von 2:04:46 Stunden gewann der Äthiopier Mekuant Ayenew das Rennen. Juliet Chekwel (Uganda) war mit 2:23:13 die schnellste Frau in Sevilla.